Wir sind überzeugt: Wer über seine Nachbarschaft Bescheid weiss, kann sie bewegen. Die wirkungsvollste Gestaltungsmöglichkeit und der unmittelbare Einfluss liegen im eigenen Quartier, im eigenen Dorf und in der Region.
- Infrastruktur zur Teilhabe: lokal.news ist mehr als eine News-Seite. Wir verstehen uns als digitale Infrastruktur, die Einwohnerinnen und Einwohner in die Lage versetzt, sich umfassend zu informieren und aktiv am Dorfleben teilzunehmen.
- Vitalität der Gemeinden: Eine lebendige Demokratie braucht informierte Bürger. Wir bringen relevante lokale Informationen an die Oberfläche, um Engagement, Austausch und Fortschritt im Dorf zu fördern.
2. Unser Modell: Technologie trifft auf Partizipation
Um die Informationslücke vor Ort zu schliessen, nutzen wir moderne Wege:
- Der smarte News-Motor: Wir setzen KI-Technologie ein, um öffentlich zugängliche Webseiten von Vereinen, Gemeinden, Schulen, Kirchen und Unternehmen lückenlos zu beobachten.
- Redaktionelle Prüfung: Nicht alles, was technisch erfasst wird, erscheint. Unsere Redaktion prüft die Inhalte auf Relevanz für das Dorfleben und entscheidet über die Publikation.
- Mitmach-Plattform: Die besten Reporter sind die Menschen vor Ort. Wir laden dazu ein, Kommentare, Leserbriefe, Berichte oder Hinweise einzureichen, um verschiedene Perspektiven abzubilden.
3. Transparenz: So entstehen unsere Beiträge
Wir legen Wert darauf, dass unsere Leser wissen, wie unsere Inhalte zustande kommen:
- Permanentes Monitoring: Unser eigens entwickeltes System überwacht Webseiten von Vereinen, Kirchen, Schulen, Firmen und Behörden rund um die Uhr.
- KI-gestützte Analyse: Neue Inhalte werden mittels KI analysiert und kategorisiert, um die Informationen für die Redaktion vorzusortieren.
- Menschliche Redaktion (Human-in-the-loop): Kein Artikel wird ungeprüft veröffentlicht. Die Redaktion entscheidet persönlich im Dashboard, welche Geschichten relevant sind.
- Veredelung und Publikation: Ausgewählte Beiträge werden redaktionell bearbeitet – oft unter Beizug von KI zur Anpassung an unser Format. Das Ziel ist eine prägnante Kernbotschaft.
- Vor-Ort-Journalismus: Technik ersetzt keine Präsenz. Wir recherchieren eigenständig, nehmen an Versammlungen oder Dorffesten teil und berichten direkt von den Schauplätzen. Wir sprechen mit den Akteuren und der Bevölkerung.
- Eigene Formate: lokal.news stösst Debatten an, organisiert Diskussionsrunden oder Interviews, um den Dialog in Männedorf, Stäfa und Hombrechtikon zu fördern.
4. Unabhängigkeit und Transparenz
Vertrauen ist die Basis unserer Arbeit. Deshalb legen wir unsere Standards offen:
- Umgang mit Interessen: Wir lassen uns nicht für Einzelinteressen instrumentalisieren. Beiträge, die offensichtlich zur Manipulation der Berichterstattung erstellt wurden, lehnen wir ab.
- Offenlegung von Interessenbindungen: Der Betreiber von lokal.news, Thomas Brändle, ist Mitglied der FDP. Diese persönliche Überzeugung wird strikt von der redaktionellen Auswahl getrennt. Bestehen bei einem Thema weitere Interessenbindungen – des Betreibers oder der verfassenden Person –, legen wir sie im Beitrag selbst offen.
- Eigentum und Finanzierung: Herausgeberin ist die lokal.news Labs AG. Thomas Brändle hält 94 Prozent des Unternehmens und finanziert es zu 100 Prozent selbst. Hinter lokal.news steht kein Verlag, keine Investorengruppe, keine Partei und kein Verband; wir erhalten keine öffentlichen Gelder. Werbung nehmen wir an, und Werbeeinnahmen fliessen vollständig in den Betrieb – was sie nicht decken, trägt der Eigentümer persönlich.
- Trennung von Redaktion und Werbung: Wer bei uns inseriert, kauft Platz, keinen Einfluss. Werbung und bezahlte Inhalte werden als solche gekennzeichnet und sind vom redaktionellen Teil klar getrennt. Eine Buchung begründet weder einen Anspruch auf Berichterstattung noch einen Schutz davor.
- Gleichbehandlung: Wir berichten über alle politischen Akteure nach denselben neutralen Massstäben.
- Keine Vorab-Freigabe: Redaktionelle Beiträge legen wir vor der Publikation niemandem ausserhalb der Redaktion zur Einsicht oder Freigabe vor – weder Behörden noch Parteien, Vereinen, Unternehmen oder Inserenten. Ausgenommen ist die Autorisierung eigener Zitate und Interviewpassagen durch die zitierte Person. Wer nach Abschnitt 5 zu einem Vorwurf angehört wird, erhält den Vorwurf zur Stellungnahme – nicht den Artikel zur Freigabe.
5. Fairness und Sorgfaltspflicht
Journalismus auf Dorfebene braucht Fingerspitzengefühl und Respekt.
- Recht auf Stellungnahme: Wenn wir über persönliche Vorwürfe oder Kritik an Organisationen berichten (auch aus Drittquellen wie «Eingesandt»), geben wir den Betroffenen vor der Publikation Gelegenheit zur Stellungnahme. Wir streben «Waffengleichheit» an.
- Sachlichkeit statt Sensation: Wir verzichten auf reisserische Titel oder «Clickbait». Unsere Schlagzeilen sollen informieren, nicht provozieren.
- Umgang mit Quellen: Wir schützen unsere Quellen. Wem wir Vertraulichkeit zusichern, dessen Identität geben wir nicht preis – auch nach der Publikation nicht. Anonyme Zitate nutzen wir nur im Ausnahmefall, wenn ein erhebliches öffentliches Interesse besteht.
- Fehlerkultur: Transparenz ist uns wichtiger als Fehlerfreiheit. Korrekturen werden im Text klar als solche gekennzeichnet.
Wir unterscheiden klar, woher eine Information stammt:
- «Eingesandt»: Beiträge (z. B. von Vereinen/Parteien), die wir im Wortlaut übernehmen. Sie spiegeln die Meinung des Verfassers wider.
- «Redaktionell»: Von uns zusammengefasste, ergänzte oder analysierte Beiträge. Hier tragen wir die Verantwortung für Ausgewogenheit und Fakten.
- Ausschluss: Inhalte, die gegen den Anstand verstossen, diskriminierend sind oder reine Polemik darstellen, finden keinen Platz.
7. Umgang mit Urheber- und Bildrechten
Wir respektieren geistiges Eigentum. Der Bezug von Inhalten erfolgt auf Basis individueller Absprachen:
- Publikationsform: Wir vereinbaren individuell, ob Inhalte 1:1 übernommen oder redaktionell aufbereitet werden dürfen.
- Bildnutzung: Bilder von Partner-Webseiten nutzen wir nur mit ausdrücklicher Zustimmung zur Illustration und für Vorschaubilder (Teaser).
- Quellennachweis: Die ursprüngliche Quelle wird immer transparent ausgewiesen und, wo möglich, verlinkt.
- Unabhängige Berichterstattung: Sollte eine Organisation keine Erlaubnis zur Übernahme erteilen, berichten wir im Rahmen der Medienfreiheit dennoch eigenständig über öffentlich relevante Fakten und Ereignisse. Fakten unterliegen keinem Urheberschutz.
8. Hinweise, Korrekturen und Beschwerden
Wer einen Fehler entdeckt oder mit einem Beitrag nicht einverstanden ist, soll das auf kurzem Weg melden können. Kritik ist uns willkommen – sie ist der schnellste Weg zu besserer Berichterstattung.
- Kontakt: Meldungen gehen an
[email protected]. Hilfreich sind der Link zum Beitrag, die beanstandete Stelle und, wenn vorhanden, ein Beleg für die zutreffende Darstellung. - Was passiert: Wir bestätigen jede Meldung und melden uns innert fünf Arbeitstagen mit einem Ergebnis. Ist die Beanstandung berechtigt, korrigieren wir den Beitrag und kennzeichnen die Korrektur nach Abschnitt 5. Folgen wir einer Beanstandung nicht, begründen wir das.
- Zuständigkeit: Beiträge Dritter im Format «Eingesandt» behandeln wir gleich wie eigene. Für Kommentare und Beiträge in der Lokal Community gelten die Community-Richtlinien, für Auskunfts- und Löschungsgesuche zu Personendaten die Datenschutzerklärung.
Uerikon, 17. August 2026 (Version 1.4)